Publikationen

Video Körnermagazin

Alle müssen raus: Das Körnermagazin in Ingolstadt, in dem eine ganze Reihe von Bands und Künstlern ihre Proberäume und Ateliers hat, wird geräumt. Wie es mit dem Gebäude weitergehen soll ist unklar.

Veröffentlicht: donaukurier.de am 21.05.2010

Video Roller Derby

In den 80er Jahren musste sie jeder haben, heute kennt man Rollschuhe höchstens noch aus dem Musical "Starlight Express". In den USA feiern die Flitzer gerade ihr Comeback - in einer Sportart, bei der vornehmlich weibliche Spieler alles andere als zimperlich zur Sache gehen.

Veröffentlicht: stern.de am 24.12.2009

Video Bridge Day

An einem Tag im Jahr geht es rund in Fayetteville/West Virginia: Hunderte Base Jumper pilgern zur New River Gorge Bridge, um für einige Stunden von der Brücke zu springen.

Veröffentlicht: sueddeutsche.de, 17.10.2009

Video Illuminaten in Ingolstadt

Eine neue Stadtführung lässt Besucher in der Ingolstädter Altstadt auf den Spuren des hier gegründeten Illuminaten-Ordens wandeln.

Veröffentlicht: donaukurier.de, 13.06.2009

Video Trainerentlassung FC Ingolstadt

Die Situation beim abstiegsgefährdeten Zweitligisten FC Ingolstadt fordert ein erstes prominentes Opfer: Trainer Thorsten Fink muss gehen.

Veröffentlicht: neuburger-rundschau.de, 22.04.2009

Deutschlands erste Milch-Patenschaft

Nicht nur die Milchbauern kämpfen gegen die niedrigen Milchpreise - auch bei den Verbrauchern regt sich Protest. Wenn auch auf ungewöhnliche Weise.

Veröffentlicht: quer (BR), 26.03.2009

Energiesparlampe statt Glühbirne

In wenigen Monaten soll die 100-Watt-Birne zugunsten von Energiesparlampen vom Markt verschwinden. Damit können sich aber nicht alle Verbraucher anfreunden - die Energiesparlampe hat nämlich nicht nur Vorteile.

Veröffentlicht: quer (BR), 19.03.2009

Video Jugendparlament Neuburg

Franziska und Michael engagieren sich in ihrer Stadt Neuburg ehrenamtlich für die Jugendlichen - und das überaus erfolgreich.

Veröffentlicht: Freiraum (BRalpha), 16.11.2008

Video Geocaching im Altmühltal

Ein neue Trendsportart findet immer mehr Anhänger: Geocaching, die Schnitzeljagd mit GPS-Empfänger. Auch im Altmühltal sind so genannte "Caches" versteckt.

Veröffentlicht: Freiraum (BRalpha), 09.11.2008

Video Studenten entwickeln Airbagsystem

Von wegen praxisfern: An der FH Ingolstadt entwickeln Studenten ein innovatives Airbag-System, das durch Körperschall auslöst.

Veröffentlicht: Freiraum (BRalpha), 28.06.2008

Deutschlands erste Milch-Patenschaft

quer vom 26.03.2009

Autoren: Martina Schöfbeck, Matthias Fleischer

Der Kleinlein-Hof in Oberasbach bei Fürth. Der bekommt heute Besuch aus der Stadt. Florian Schück ist zum ersten Mal hier. Er will Bauer Wolfgang Kleinlein einen Scheck vorbeibringen. Einfach so?
Nein, das hat natürlich eine Vorgeschichte: Sein siebenjähriger Sohn fragt ihn, warum denn die Milch im Supermarkt so billig ist und die Bauern so wenig Geld dafür bekommen?
Der Vater weiß keine Antwort, und überlegt: Acht Liter Milch verbraucht seine vierköpfige Familie in der Woche. Beim Bund Deutscher Milchviehalter erfährt er, dass den Bauern in der Gegend 19 Cent pro Liter fehlen, um Kostendeckend zu produzieren.
Florian Schück rechnet: Acht Liter in der Woche, macht 416 Liter im Jahr, mal 19 Cent. Das ergibt: knapp 80 Euro.

Und genau dieser 80 Euro sollen einem Bauern in der Nähe zugute kommen. Und hier ist er nun, auf dem Hof von Milchbauer Wolfgang Kleinlein. Für ihn übernimmt Florian Schück Deutschland erste Milchpatenschaft.

O-Ton Schück: Wenn da tatsächlich ein Problem besteht, eine Diskrepanz besteht zwischen dem, was jemand gerechterweise bekommen muss und dem, was er tatsächlich bekommt, dass man nicht einfach schulterzuckend sagen kann, so ist es halt, sondern sich überlegen muss, wie kann man das selbst gerade rücken, was den anderen fehlt, oder was von anderen nicht geliestet wird.

Bauer Kleinlein ist hin und her gerissen. Gerührt von der großzügigen Geste, andererseits: Hilf ihm das wirklich aus der Milchpreis-Krise?

O-Ton Kleinlein: Um wirtschaftlich arbeiten zu können, bräuchten wir etwa 500 solche Spender für unseren Betrieb. Ich finde die Idee sehr gut, aber die endgültige Lösung kann das keinesfalls sein, dass jeder Verbrauch dann jedem Bauern extra einen Scheck vorbeibringen muss.

Den Scheck vom Herrn Schück hat Bauer Kleinlein jedenfalls erstmal behalten. Denn eines ist klar. Irgendwie muss der Verbraucher den Einsatz der Kuh bezahlen. Wenn schon nicht an der Supermarktkasse, dann halt bar im Stall.

Energiesparlampe statt Glühbirne

quer vom 19.03.2009

Autoren: Lisa Schiewe, Antonia Berneike, Matthias Fleischer

Johannes Schmidt hamstert. Und zwar Glühbirnen.
Hier, in diesem kleinen Elektroladen hat er wieder ein paar Schätze entdeckt. Vor allem auf die 100-Watt-Birnen hat es Johannes Schmidt abgesehen.
Denn die werden schon ab 1. September aus den Regalen verschwinden. Endgültig.
So hat es die EU-Kommission beschlossen. Und bis 2012 sollen dann auch alle anderen Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt werden. Ein Opfer für den Umweltschutz.

O-Ton Passantin: Also ich bin Pro-Glühbirne und ich hoffe nicht, dass das wirklich verboten wird. Ich habe erst gedacht, das war ein Witz. Aber anscheinend nicht.
O-Ton Passant: Ich muss es auf bayrisch sagen: Ein Schmarrn!
O-Ton Passantin: Die Sparlampen, die sind so finster, da meint man, man ist im Grab.

Und jetzt sollen wir an deinem Grab stehen, liebe Glühbirne? Dabei hast gerade du uns so viele lichte Momente beschert? Leuchtreklame, Straßenbeleuchtung, wohlig-warmes Licht. Seit über 100 Jahren begleitest du uns. Und jetzt – alles vorbei?

Einer, der es auch nicht fassen kann, ist Manfred Hutterer. Tausende Glühbirnen hat der Lampenliebhaber schon in Händen gehalten. Für ihn sind die Energiesparlampen kein Ersatz. Zu grell das Licht, zu hässlich die Form. Passt einfach nicht. Manfred Hutterer ist Ästhet, Beleuchtung für ihn Lebensphilosophie.

O-Ton Hutterer: Das ist einfach eine Stilfrage, finde ich. Das ist so wie mit dem Essen. Fastfood oder wie wenn man sich was kocht, wenn man den Tisch schön deckt. Und so gehört einfach auch das Licht dazu, das ist einfach ein ganz wichtige Faktor.

Kühler und Kälter wirkt sie, die Welt der Energiesparlampe. Denn ihr Lichtspektrum hat viele Blauanteile. Aber nicht nur das: Die Energiesparlampen sind sogar gefährlich, giftig sagen Experten.

Unser Birnenhamsterer Johannes Schmidt ist Messtechniker. Er hat sich wissenschaftlich mit der Energiesparlampe und ihren Nachteilen beschäftigt. Mit dieser einfachen Apparatur kann er den Elektrosmog der vermeintlichen Klimaretter messen. Und er sieht noch weitere Risiken.

O-Ton Schmidt: Insbesondere kritisch ist das Quecksilber, das darin enthalten ist. Pro Energiesparlampe liegt das zwischen drei und fünf Milligramm was darin an Quecksilber enthalten ist. Das ist zum einen ein Problem im Haushalt, also wenn so eine Lampe zum Beispiel runterfällt, zerbricht, dann können eben hochgiftige Quecksilberdämpfe entstehen, die man möglicherweise einatmet.

Gut, die Hersteller versprechen Lampen ohne Quecksilber und auch das Licht soll besser, wärmer werden. Doch so schön wie früher wird es wohl nie mehr. Soll diese Welt jetzt wirklich verblassen?

Wenigstens die CSU hat die Gefühlslage in der Bevölkerung erkannt. Denn auch wenn der Kampf aussichtslos ist – Markus Ferber, der Europa-Spitzenkandidat der CSU, ruft auf zum ultimativen Watt-Kampf.

O-Ton Ferber: Ich glaube nicht, dass die Glühbirne ausgedient hat, sondern es gibt nach wie vor viele Anwendungen, wo die gute alte Glühbirne immer noch Sinn macht.

Wahlkampfparolen, die nun von der harten Realität eingeholt wurden. Johannes Schmidt wird jetzt erst recht weitersammeln. Sein Vorrat reicht noch bis zum Jahr 2036.